AMZ Racing - Mit Leidenschaft an der Spitze!

Blogbeitrag vom 6.4.2018

Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) ist ein Projekt der ETH Zürich. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten mit viel Engagement an der stetigen Weiterentwicklung elektronischer Antriebstechnik. Wir sind stolz, Partner dieses Projekts zu sein. Auch für unser Team gilt das Motto «Nichts ist unmöglich». Dank neuester Technologie, Innovationsgeist und Leidenschaft. Das verbindet unseren Betrieb mit dem Projekt der ETH.

Jedes Jahr bauen junge Ingenieur-Studentinnen und -Studenten der ETH Zürich einen neuen elektrisch angetriebenen Rennwagen. Mit diesem Auto nimmt das Team im Rahmen der Formula Students an Rennen in ganz Europa teil. Die Formula Students ist der weltweit grösste Ingenieurwettbewerb der Universitäten. Das Team der ETH Zürich ist bei den Electric Teams auf dem 1. Platz – weltweit! Es freut uns deshalb besonders, Partner des AMZ sein zu dürfen.

Präzise gefräste Negativform

Unsere Aufgabe für das Projekt war es, eine Negativform aus so genanntem Tooling Epoxy für die Lenkverschalung zu entwickeln und schlussendlich zu fräsen – und zwar absolut präzise. Die Lenkverschalung wird im vorderen Bereich des Unterbodens montiert. Aus diesem Grund hat die Form einen wesentlichen Einfluss auf die Luftströmungen im Bereich des Unterbodens. Dank unserem langjährigen Know-how in der 5-Achs-Frästechnik verbunden mit der CNC-Technologie nahmen wir diese Herausforderung gerne an.


Die Vorgaben des AMZ-Teams waren klar und sauber strukturiert und in 3D bereits gezeichnet. Aus dem Positiv der Lenkverschalung konstruierte unser Team das Negativ mit einem für uns neuen und in der Bearbeitung ungewohnten Material. Die besondere Herausforderung war die präzise Fräsung der dreidimensionalen horizontalen und vertikalen Flächen. Die Radien sind sehr klein und weit unten im Werkstück. Ebenfalls wichtig waren die 3D-Flächen, deren Oberflächen sauber und ohne grosse Spuren und Nachbearbeitung gefräst werden mussten.


Herstellung der Lenkverschalung

Vor der Weiterverarbeitung wird die Negativform von Hand geschliffen und versiegelt. Danach werden die Schnittlagen aus Kohlefasern bzw. Carbonfasern zugeschnitten und in die Negativform gelegt und gut angepresst. In einem nächsten Schritt wird ein Vakuumsack über die Form gezogen, damit alle Lagen gleichmässig festgedrückt werden. Zum Schluss geht alles in einen speziellen Ofen und das Material wird ausgehärtet. Nun kann das Positiv der Lenkverschalung aus der Form genommen und am Rennwagen montiert werden.



Know-how weitergeben

Das Team der ETH suchte einen Partner, der Know-how in der Frästechnik und die geeignete technologische Infrastruktur mitbringt. Die Anfrage hat uns sehr gefreut, denn wir stellen unser Know-how gerne zur Verfügung. Wir beraten neben Fachhochschulen und Universitäten auch Architekten, Schreinereien und Designer. Wir durften bereits einige Projekte mit Hochschulen und Universitäten realisieren. Wir nehmen gerne neue Herausforderungen an und erarbeiten gemeinsam eine Lösung. Es profitieren beide Seiten: Wir erhalten neue Impulse und können gleichzeitig unser Know-how weitergeben.

Wünschen Sie eine Beratung? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.amzrazing.ch

Mit freundlichen Grüssen

Thomas von Rickenbach
Inhaber und Geschäftsführer

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